Ich bin schon seit früher Kindheit immer wieder faszieniert gewesen, wenn ich den ADAC-Hubschrauber gesehen habe. Damals war es noch die gute alte BO105 und mittlerweile freue ich mich die EC135 in Aktion zu sehen. Wenn auch leider die Umstände nicht schön sind und meist ein Leben von einem Einsatz abhängt, sind es dann doch die Begeisterung und Faszination die man mit diesem Hubschrauber verbindet. Die Hubschrauberfliegerei interessiert mich mittlerweile so sehr, dass ich mich dazu entschlossen habe, einen Kindheitstraum wahr werden zu lassen und in naher Zukunft selbst meinen Pilotenschein zu machen.
Laut ADAC, beziehungsweise Aussagen der Fluschule, gibt es mittlerweile sogar eine Ausbildung in Kooperation mit dem ADAC, da immer weiniger geeignete Piloten nachrücken und ältere Piloten in den Ruhestand gehen.
Nun habe ich eine Frage an goose: Wie sehen Sie die Situation beim ADAC? Kann man sich Hoffnungen machen, vorausgesetzt natürlich man ist ein guter Pilot, aus dem zivilen Bereich beim ADAC einsteigen zu können?
Laut der Flugschule wird momentan versucht eine Brücke zu bauen, die es dem Piloten ermöglicht, nicht erst ab 1500 Stunden beim ADAC anzufangen, sondern bereits mit 500 Stunden als Co-Pilot Erfahrungen beim ADAC zu sammeln und dann später die Maschine selbst zu führen. Können Sie sich das vorstellen? Denn normalerweise fliegen Sie doch ohne Co. oder?
geflogen wird der CH28 von einem Piloten,unterstützt von einem RettAss (hems crew member) in der navigation. Zudem ist ein Notarzt/in mit an bord. eine 2piloten besatzung ist kaum noch anzutreffen (außer eben bei dieser neuen methode, auf die ich bisher jedoch nicht gestoßen bin)
du meinst die Besatzung eines Helis der ständig eine Rettungswinde mitführt. Oder aber die Bundeswehr, das BMI und die Bundespolizei fliegen mit einem zweite Piloten der aber auch ein Bordtechniker sein kann der die Winde bedient. Diese „fliegerischer Doppelbesatzung“ mit zwei Piloten gibt auch nur einen Sinn wenn die Maschinen mit einem Doppelsteuer (double-pilot) ausgerüstet sind. Diese Variante wird bei vom ADAC im Muster EC135 meines Wissens nicht verwendet. Lediglich die Muster BK117 und EC145 sind beim ADAC und die Muster EC135 vom BMI und der Bundespolizei sind mit einem Doppelsteuer (double-pilot) ausgerüstet. Zwei Piloten gibt es nur noch an den Stationen von Christoph 12, Eutin und Christoph 29, Hamburg wo eine Bell HU-1D bzw. Bell 212 gelogen wird.
Gruß Christoph
Wenn man einen Vogel nicht fliegen lässt dann lernt er das Fliegen nie !!!
Warum werden Flugzeuge nicht aus dem Material wie das der Blackbox gebaut ?????
Danke für eure schnellen Beiträge. Die Antworten helfen mir schon mal weiter
Ich weiß auch nicht genau, wie in Zukunft die Pilotenstellen besetzt werden, aber irgendwas muss der ADAC auf alle Fälle einfallen lassen.
Hab schon mal mit ADAC in München direkt Kontakt aufgenommen, aber selbst dort konnte mir niemand richtig Auskunft geben. Vielleicht kann es natürlich aber auch sein, dass dieses Thema noch sehr geheim gehalten wird und noch kein genaues Konzept erschaffen wurde...
Da es ja die Kooperative Ausbildung gibt, kann es natürlich auch sein, dass man zwar früher (unter 1500 Stunden) einsteigen könnte, jedoch dann im Anschluß an die Ausbildung noch spezielle Lehrgänge absolvieren muss.
Dieses Lösung fände ich persönlich am Besten. Denn irgendwie ist es doch auch wie beim Autofahren. Es heißt doch nicht unbedingt, dass jemand mit 1500 Stunden besser fliegt, als jemand mit 500 Stunden, was ja auch schon ne ganze Menge ist. Im Grunde kommt es doch eher auf die Erfahrung im Allgemeinen an.
Ich würde mir auf jedenfall wünschen, das ein guter Weg gefunden wird.
Hallo, hohmandy Die Flugschule, die mit der ADAC Luftrettung kooperiert erreichst Du unter:http://www.helitransair.com/. In der neuesten Ausgabe der Zeitschrift "Rotorblatt" ist ein ganzer Artikel diesem Thema gewidmet und ich denke, alle Deine Fragen werden darin ausführlich behandelt:http://www.rotorblatt.de/
Dir zum heutigen Zeitpunkt irgend welche Prognosen und Versprechungen zu machen, wäre unseriös und von unserer Seite auch gar nicht möglich. Man kann zwar grob errechnen, wieviele Piloten pro Jahr auf Grund der Erreichung der Altersgrenze in den Ruhestand treten, doch wer, an wessen Stelle neu eingestellt wird, steht natürlich nicht fest.
Beim ADAC werden teilweise Copiloten mit weniger als 1500 Flugstunden Erfahrung eingestellt, die dann auf dem Muster BK117 gemeinsam mit einem Cpt Rettungsflüge absolvieren. Analog dem Flugbetrieb bei einer Fluglinie wird so der Nachwuchs aus den eigenen Reihen geschult.
Es ist unglaublich,wieviel Kraft die Seele dem Körper zu leihen vermag.
Hallo Goose! Von der Heli Trans Air in Egelsbach habe ich auch schon gehört. Ich stehe mit der LGM Mannheim in Kontakt, die ja auch einen Koopertionsvertrag mit ADAC hat.
Die LGM hat einen äußerst guten Ruf und somit hab ich mich für sie entschieden.
Mit den Prognosen ist das so eine Sache, deshalb sind es ja auch nur Prognosen. Ist mir klar, dass im Moment noch kein Aussagen getroffen werden können, auch was die Einstellungen der Piloten betrifft. Denn schließlich ist es ja wie am "normalen" Arbeitsmarkt auch.
Danke für den Tip mit der neuen Rotorblatt. Werde ich mir mal ansehen.
Viele Leute nennen ja "Rettungspilot" als Traumjob. Sehen Sie das auch so? Denn schließlich gibt es ja auch einschneidende Erlebnisse. Würden Sie Ihren Weg nochmal so gehen? (s. Biographie)
Also bei mir ist das genauso,ich bin 14, und bin fazniniert, wenn ich ein Adac Hubschrauber sehe. Also dann zur deiner Frage. Mit den Flugstunden wird sich nichts ändern. Generell muss jeder Adac-Pilot mindestens 1500 Flugstunden absolvieren, davon mindestens 500 Stunden mit Rettungseinsätzen. Also ich habe dannn aber auch noch mal ein paar Fragen.
Was muss man bei so einer Pilotenausbildung alles machen? WIe fit muss man sein// körperlich und sehlisch? Wie gut muss man Englisch können? Wie lange dauert die Ausbildung?
Die Pilotenausbildung umfasst einen theoretischen und einen praktischen Teil, ähnlich dem Führerschein beim Auto. Vielleicht stellen wir demnächst ein paar Fakten und Details auf unsere Seite, im Augenblick würde es an dieser Stelle zu weit führen, die einzelnen Abschnitte genauer zu erklären.
Man sollte zu Beginn der Ausbldung eine makellose physische und psychische Fitess aufweisen, die medizinischen Auswahlkriterien sind ziemlich streng.
Deine Englischkenntnisse sollten zumindest gut bis sehr gut sein, um die notwendigen Zusammenhänge im englischsprachigem Funkverkehr herstellen zu können. Außerdem sind sehr viele technische Dokumentationen auf englisch verfasst.
Die Ausbildung ist je nach verfügbarer Zeit in 6 - 9 Monaten zu schaffen.
Hoffentlich konnte ich dir weiter helfen, Viele Grüße, Peter
Es ist unglaublich,wieviel Kraft die Seele dem Körper zu leihen vermag.