Schmiedefeld - Ein Rettungshubschrauber ist am Donnerstagvormittag in Schmiedefeld (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt) verunglückt. Er berührte mit dem Hauptrotor eine Straßenlaterne. Zum Glück kam dabei niemand zu Auf den ersten Blick nicht zu sehen: Die Hauptrotoren des Hubschraubers sind lädiert, nachdem sie eine Laterne berührten.
Wie die Polizeidirektion Saalfeld berichtet, war der in Suhl stationierte Christoph 60 zu einem Arbeitsunfall auf einer Straßenbaustelle gerufen worden. Ein schwerstverletzter Arbeiter sollte in eine Klinik geflogen werden.
Trotz der Berührung mit der Straßenlaterne konnte der Pilot den Hubschrauber sicher aufsetzen. Allerdings wurden alle vier Rotorblätter beschädigt. Der schwerstverletzte Bauarbeiter musste mit einem anderen Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen werden.
Ein dritter Hubschrauber übernahm vor Ort die Ausrüstung und das Personal des beschädigten Hubschraubers. Ein angeforderter Sachverständiger der Deutschen Rettungsflugwacht begutachtete anschließend die Schäden am Fluggerät. Nach seiner Entscheidung durfte der Hubschrauber am Mittag wieder zum Stützpunkt zurückfliegen. Vor einem weiteren Einsatz müssen aber die vier Rotorblätter gewechselt werden. Die Kosten hierfür betragen laut Polizei etwa 250.000 Euro. Der Schaden an der Straßenlaterne beträgt 150 Euro. (red)